Las Palmas de Gran Canaria

Las Palmas de Gran Canaria liegt 20 km vom internationalen Flughafen von Gran Canaria entfernt. Die Strecke kann man über die Autobahn GC-1 innerhalb von 20 Minuten zurücklegen.

 

Die Stadt hat zwei Busbahnhöfe am San Telmo-Park und am Santa Catalina-Park. Die Busse fahren sowohl in die einzelnen Stadtviertel, als auch in verschiedene Inselgemeinden.

 

Wenn man durch die Strassen von Vegueta flaniert, macht man einen Ausflug in die Geschichte, der dem Besucher einige der bedeutendsten Kapitel der Stadt näher bringt. Die Kapelle San Antonio Abad, die Plaza Santa Ana, wo sich das Rathaus befindet, das Bistum, das Verwaltungsgebäude und die Santa Ana-Kathedrale sind nur einige Spuren der Geschichte, die hier seit fünf Jahrhunderten ihren Platz gefunden haben.

 

Vegueta beherbergt Museen wie das Casa de Colón, das Kolumbushaus, wo man aus nächster Nähe die interessantesten Aspekte der Reise von Christoph Kolumbus nach Amerika und seinen Aufenthalt in der Stadt nachvollziehen kann. Ebenso sehenswert ist das Museum der Kanarischen Inseln, Museo Canario, in dem sich zahlreiche historische Überreste der ursprünglichen Siedler der Insel Gran Canaria bewundern lassen. Das Museum für sakrale Kunst bietet dem Besucher eine Ausstellung verschiedener Stücke religiöser Herkunft. Einen erwähnenswerten Kontrast zum Geiste des historischen Viertels stellt das Atlantische Zentrum für Moderne Kunst (CAAM) in Vegueta dar. Es gilt als eines der avantgardistischsten und interessantesten Museen des nationalen Künstlerpanoramas.

 

Die Gebäude im traditionellen architektonischen Stil, die typischen Innenhöfe der Häuser mit ihrer grünen Pflanzenpracht, die für den Verkehr gesperrten Plätze wie Pilar Nuevo, Santo Domingo und Espíritu Santo, die einen wunderschönen Brunnen aus Quadersteinen aufweist, die Holzbalkone und gepflasterten Gassen bieten Grund genug, den Strand für einige Stunden zu verlassen, um die alte Hauptstadt kennen zu lernen.

 

Bevor man das Vegueta-Viertel wieder verlässt, sollte man das Guiniguada-Theater besichtigen, oder einen Blick in die alte Markthalle aus dem Jahre 1854 werfen.

 

Nach ihrer Gründung breitete sich die Stadt am anderen Rand der Guiniguada-Schlucht aus; das Triana-Viertel entstand, dessen Ursprung auf den Handel und die Seefahrt zurückzuführen ist. Hier kann der Besucher einen netten Spaziergang durch die belebte Einkaufsstrasse Mayor de Triana unternehmen, auf der diverse Gebäude von großem historischen und künstlerischen Wert zu sehen sind. Im nahe gelegenen San Telmo-Park befindet sich die gleichnamige Kapelle, ein Kiosk im modernistischen Design, und der ebenfalls modernistische Kiosk der Musik.

 

Das Pérez Galdós-Theater wurde vom italienischen Stil inspiriert und wird zurzeit renoviert. Es handelt sich um eines der sinnbildlichsten Gebäude der Stadt. Ein beliebter Treffpunkt im Triana-Viertel ist die Plaza Hurtado de Mendoza und die Plaza de Cairasco, wo sich zwei sehenswerte Gebäude befinden: das Hotel Madrid und das Literarische Gabinett im neoklassizistischen Stil und modernistisch dekoriert.

 

Auf dem Platz kann man herrlich entspannen und das angenehme Ambiente auf einer der zahlreichen Terrassen genießen. In der Umgebung von Triana befindet sich ein weiteres hochinteressantes architektonisches Bauwerk der Stadt Las Palmas de Gran Canaria. Es handelt sich um das Quegles-Gebäude aus dem Jahre 1900. Schließlich findet man in diesem Viertel auch das Museumshaus von Pérez Galdós, das ein Dokumentararchiv über die biografische und literarische Forschung des Novellisten und Nobelpreisträgers beherbergt, der in diesem Haus geboren wurde.

 

Im Stadtzentrum, ganz in der Nähe des Strandes Playa de Las Alcaravaneras, trifft man auf den Doramas-Park. Seine vor kurzem wieder aufgearbeiteten und renovierten Gartenanlagen weisen sehenswerte Exemplare der einheimischen Flora auf. Auf dem Gelände befindet sich außerdem die Anlage des Kanarischen Dorfes, Pueblo Canario, ein Querschnitt durch die traditionelle kanarische Architektur, in dem auch das Néstor-Museum untergebracht ist. Es widmet sich der Figur Nestor Fernández de la Torre, einem modernistischen Maler, der als einer der bedeutendsten Künstler des Archipels gilt. Das geschichtsträchtige Hotel Santa Catalina, ein Gebäude im Kolonialstil aus dem Jahre 1890, vervollständigt die Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt Las Palmas de Gran Canaria.

 

Der Sportkai hat die größte Anlegekapazität aller Kanareninseln und befindet sich an der Avenida Marítima gegenüber vom Hotel Santa Catalina. Von hier aus startet eine der berühmtesten transatlantischen Regatten Europas,die Atlantic Rally for Cruisers, die ARC, welche Gran Canaria und Santa Lucía in der Karibik über den Seeweg miteinander verbindet.

 

Im Hafengebiet der Stadt trifft man auf einen der sinnbildlichsten Parks der Stadt: den Santa Catalina-Park, ein Beispiel für das blühende Leben auf der Strasse. Er beherbergt das Museum der Wissenschaften und das Miller-Gebäude, in dem verschiedene kulturelle Aktivitäten veranstaltet werden. Der Santa Catalina-Park ist zudem das Herzstück der Karnevalsfestivitäten und des Theater- und Tanzfestivals, welches im Sommer stattfindet.

 

An einem Ende des Stadtstrandes Playa de Las Canteras, befindet sich das Auditorium Alfredo Kraus in dem die wichtigsten Konzerte und Musikveranstaltungen sowie internationale Kongresse abgehalten werden.

 

Wer die landschaftliche Schönheit der Gemeinde genießen möchte, kann das Wohngebiet Tafira aufsuchen, wo man typische kanarische Architektur geboten bekommt. In dieser Gegend befindet sich auch der Botanische Garten Viera y Clavijo, der die wichtigsten botanischen Endemismen des Archipels beherbergt.